KI-Praxis · Januar 2025 · MedLokal KI Team

93% der KI-Arztbriefe direkt verwendbar — was die Uni Freiburg Studie bedeutet

Die Studie im Überblick

Forscher der Universität Freiburg haben in einer Studie (publiziert im JMIR Medical Informatics, 2024) untersucht, wie gut KI-generierte Arztbriefe in der Praxis einsetzbar sind.

Die wichtigsten Ergebnisse

Was “direkt verwendbar” bedeutet

Die Ärzte in der Studie bewerteten die Briefe in drei Kategorien:

  1. Direkt verwendbar (68%): Brief kann so verschickt werden
  2. Minimale Anpassungen (25%): 1-2 kleine Korrekturen nötig
  3. Wesentliche Überarbeitung (7%): Brief muss deutlich angepasst werden

Was das für Ihre Praxis bedeutet

Rechenbeispiel:

Bei einem Stundensatz von 150€ entspricht das einer jährlichen Ersparnis von über 22.000€ — oder alternativ 150 Stunden mehr Zeit für Patienten.

Wichtige Einschränkung

Die Studie zeigt: KI ersetzt nicht den Arzt. Jeder Brief muss ärztlich geprüft werden. Aber die KI übernimmt die zeitaufwändige Grundarbeit — und Sie konzentrieren sich auf Qualitätssicherung und Feinschliff.

MedLokal KI in der Praxis

Unsere Pilotpraxen in Berlin bestätigen die Studienergebnisse. Die meisten Ärzte berichten, dass sie nach einer kurzen Eingewöhnungsphase deutlich schneller arbeiten als vorher.

Häufige Fragen

Sind KI-generierte Arztbriefe in der Praxis wirklich verwendbar?

Eine Studie der Universität Freiburg (JMIR Medical Informatics, 2024) kommt zu dem Ergebnis, dass 93 % der KI-generierten Arztbriefe direkt verwendbar waren oder nur minimale Anpassungen brauchten. Wichtig ist die Formulierung: „mit minimalen Anpassungen“ heißt, dass ein Mensch den Brief liest und freigibt — nicht, dass er ungelesen hinausgeht.

Wie viel Zeit spart ein KI-Arztbrief?

Die Freiburger Studie nennt durchschnittlich 5 bis 8 Minuten pro Brief. Das ist eine Studienangabe, keine Garantie für eine einzelne Praxis: Wie viel Zeit tatsächlich bleibt, hängt von Fachrichtung, Diktatqualität und Briefart ab.

Muss ein Arzt den KI-Brief trotzdem gegenlesen?

Ja, und zwar immer. Bei MedLokal KI entsteht jeder Brief als Entwurf mit dem Kennzeichen „KI-Entwurf, nicht freigegeben“. Erst die Freigabe durch einen Menschen macht ihn zum Dokument, und sie zeichnet mit dem echten Arztnamen — so verlangt es §630f BGB für die Dokumentation.

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