Abrechnung · März 2025 · MedLokal KI Team

ICD-10 Kodierung mit KI — was funktioniert, was nicht

KI als Kodierungsassistent

Die ICD-10-Kodierung ist zeitaufwändig und fehleranfällig. KI kann hier unterstützen — aber es gibt wichtige Grenzen zu beachten.

Was KI gut kann

Was KI nicht kann

Rechtliche Rahmenbedingungen

Wichtig zu wissen:

Praxistipp: KI als “zweites Paar Augen”

Nutzen Sie KI nicht als Ersatz für Ihr Wissen, sondern als Kontrollinstanz. Lassen Sie die KI Ihre Kodierung gegenchecken — und nicht umgekehrt.

MedLokal KI Abrechnungsassistent

Unser Abrechnungsassistent läuft lokal, kennt die aktuelle EBM-Datenbank und schlägt passende Codes vor — ohne dass Patientendaten Ihre Praxis verlassen.

Häufige Fragen

Kann KI die ICD-10-Kodierung übernehmen?

Nein — als Assistent ja, als Entscheider nein. KI kann aus Freitext-Diagnosen passende ICD-10-Codes vorschlagen, fehlende Nebendiagnosen finden, EBM-Ziffern zuordnen und unplausible Kombinationen erkennen. Die Auswahl und Verantwortung bleibt beim Arzt.

Was kann KI bei der Kodierung NICHT?

Sie kennt den Patienten nicht. Sie kann nicht beurteilen, welche Diagnose im konkreten Fall die Hauptdiagnose ist, sie kennt die Historie nicht vollständig und sie darf keine Kodierung vornehmen, die wirtschaftlich motiviert wäre. Ein Code, den niemand geprüft hat, ist ein Abrechnungsrisiko.

Wie setzt man KI bei der Kodierung sinnvoll ein?

Als zweites Paar Augen: Der Arzt kodiert, die KI prüft auf Vollständigkeit und Plausibilität und weist auf Lücken hin. So bleibt die fachliche Entscheidung beim Menschen, und die Maschine übernimmt das, was sie kann — vergleichen und erinnern.

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